Dienstag, 27. März 2012

De volta a João Pessoa

 
Eigentlich sollte ich heute morgen abgeholt werden, um meine Papiere hier in Ordnung zu bringen, da aber niemand kam, habe ich jetzt Zeit zum schreiben.
Inzwischen bin ich in João Pessoa angekommen, der Stadt, in der ich mein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht habe (2007-2008). Während dem FSJ habe ich unter der Woche in einem Internat gewohnt, da bin ich jetzt auch wieder. Und am Wochenende bei einer Familie. Diese Familie lebt jetzt in Aracaju, also da wo ich letzt Woche noch war. Am Wochenende habe ich sie besucht und es war als wäre ich nie weg gewesen. Es ist echt schön mehrere Familien zu haben! Außerdem waren sie am Sonntag auf einer Hochzeit eingeladen, und ich durfte mit, als ein Teil der Familie. Es war etwas komisch, da ich das Brautpaar nicht kannte. Doch so war ich das erste mal auf einer Hochzeit in Brasilien.

Ich habe immer noch etwas Probleme mit dem Portugiesisch. Zwar kann ich mich ganz gut Unterhalten, aber ich weiß, dass es schon mal besser war. Ich brauche noch zu lange um einzelne Wörter wieder zu finden und die Verben lassen sich noch nicht wieder ganz so einfach konjugieren. Aber da ich jetzt Zeit habe, schaue ich mir die Grammatik noch mal an.

Ansonsten war die erste Zeit bis jetzt super angenehm und ich freue mich, dass ich wieder hier sein kann! Meine Liebe für dieses Land und die Menschen hier kommt wieder zurück. Vor allem für Açaí, Tapioca und die wunderbaren Früchte hier! :)


All you can eat, bzw "Rodízio de Carne" - mit Freunden und deren Freunden. Super lecker, aber stressig, da die Kellner dauernd mit dem Fleisch kommen und fragen, ob man noch was haben will.

Großer, leerer Strand: Ich könnte stundenlang spazieren gehen, aber dafür ist die Sonne zu stark.

Meine Familie: Mama, Papa, Thalita und Filipe.

Auf der Hochzeit.



Donnerstag, 22. März 2012

Update

Hier meine letzten Tage in ein paar Bildern zusammen gefasst:


Marcio und Pri - bei denen wohne ich zur Zeit.


Im Pool am Haus - bloeder Sonnenbrand!




Marcio arbeitet in einem kleinen, lokalen Radio, 1h pro Woche, da hat er sich mit mir ueber meine Erfahrungen in Indien, Brasilien und Deutschland unterhalten. War etwas schwierig, da mein Portugiesisch noch nicht wieder ganz da ist, aber hat Spass gemacht. Immerhin das erste mal in Radio ;-)


Lecker Caranguejo essen! Man wird davon nicht wirklich satt, aber is(s)t lecker und unterhaltsam!


Im Casa Alemã in Aracaju gibts Burger! Waren besser als ich erwartet habe...


Nach einem Besuch in einem erstaunlich gutem Museum ueber diesen Bundesstaat (Sergipe) haben wir uns die Stadt noch ein bisschen angeschaut... 


Das ist eine von Marcios Englischklassen, die er unterrichtet. Er hat mich eingeladen mit denen ein bisschen Englisch zu reden. Ich sollte eigentlich nur kurz, so 10min kommen, aber es war am Ende dann fast eine Stunde Fragen beantworten.

Naja, noch passiert nicht viel hier, da ich immer noch ankommen muss. Und ich bin ja auch im Urlaub! Aber ich geniesse die Zeit vormittags lesend am Pool, nachmittags mit Pri was unternehmen und dann gehen wir meistens Abends alle zusammen mit Freunde\Familie von Marcio und Pri Essen. Eigentlich laesst es sich so ganz gut leben! :)
Ansonsten versuche ich auch wieder etwas unabhaengiger zu werden. Also zum Beispiel die Einkaeufe fuer die beiden zu machen. Dann bin ich gezwungen allein raus zu gehen und eventuell mit Fremden zu reden. Ich hoffe, dass mir das bald wieder leichter faellt, aber im Moment kostet es mich noch Ueberwindung.


Bis dann mal!

Moema

PS: Fenni - lass es dir gut gehen heute! Ich denk an dich!!! :-*

Samstag, 17. März 2012

Cheguei!

So, nur eine kurze Meldung: Ich bin nach etwa 30h Reisezeit endlich am ersten Ziel! Bin noch etwas muede, das Wetter ist ziemlich anders (33C) und ich muss noch ein paar Stunden wach beleiben, damit ich etwas in die Zeit hier rein komme. Ich bin jetzt fuer etwa die erste Woche in Aracaju bei einem befreundeten Ehepaar, welches ich damals waehrend meines FSJ kennen gelernt habe. Die beiden sind super und ich fuehle mich sehr wohl hier (was ich daran merke, dass ich meine Sachen schon wieder in der ganzen Wohnung verteilt habe). Allerdings war es etwas schwierig in den langen Stunden bis hier her, da ich keine Lust auf Brasilien hatte.Und beim Umsteigen in Sao Paulo hat mich auch "alles brasilianische" ziemlich genervt (die vielen Leute, die mich wieder anschauen, der Schmutz, der Laerm usw), aber ich fange schon wieder an es hier zu moegen. Es steht und faellt einfach sehr viel mit den Freunden um einen herum!
So, jetzt gehen wir noch weg!
Bis dann mal!